Wer bist Du wirklich ?

Vielleicht habe ich aktuell einen zu pessimistischen Blick auf meine äußere Welt, oder vielleicht bin ich bei all den Lügen und Täuschungen, die uns tagtäglich durch Medien und Politik begegnen, einfach nur sehr skeptisch und zugegebener Maßen auch ganz schön frustriert. Ein nicht besonders schönes Jahr, zumindest was die äußeren Umstände anbelangt, neigt sich dem Ende, und das dunkel, feucht kalte Wetter hebt auch nicht unbedingt die fröhliche Stimmung .

Andererseits bittet die aufgezwungene Isolation durch „Social Distancing“ und „Lockdown Maßnahmen“ auch eine gute Möglichkeit, seinen eigenen Fokus nach Innen, anstatt nach außen zu lenken, und sich eingehend mit sich selbst zu beschäftigen, zu reflektieren und Dinge anders, vielleicht sogar besser zu machen.

Während der Weihnachtstage bin ich mal wieder über einen Vortrag von Dieter Lange im Internet gestoßen, der im Rahmen der „Gedanken Tanken“ Vortragsreihen statt gefunden hat. Das Thema seines Vortrages „So führst Du Dich selbst“. Ich habe mir diesen Vortrag in den letzten paar Jahren mindestens ein dutzend mal angeschaut, weil er mich daran erinnert, dass mein wahres „Ich“ nicht das „Ego“ ist, mit dem man sich tagtäglich identifiziert.

Dieser Vortrag erinnert mich immer wieder daran, nicht allem und jedem, in der äußeren Welt, die Schuld an den eigenen kleinen persönlichen Problemen oder dem schlechten Wohlbefinden zu geben. Sondern den Blick nach Innen zu richten um dort zu schauen, welche Baustellen noch saniert werden müssen, damit Sie zu einem ruhigen und wunderschönen Ort werden. Und dort gibt es mit Sicherheit noch genügend zu tun, aber ok, der Weg ist das Ziel.

Erkenne Dich Selbst“ – Die Verantwortung des Individuums

„Erkenne dich selbst“ hatte einst über dem Orakel zu Delphi gestanden. Eine Mahnung an den Menschen, nicht in Selbstüberhebung zu verfallen. „Erkenne dich selbst“ war ebenso die Grundmaxime der antiken Philosophie gewesen. Abaelard macht sie zum Titel einer neuen Schrift, die einige Jahre nach seiner ersten Theologie entsteht.

Es ist seine praktische Philosophie, seine Ethik, die er mit „Scito te ipsum“ überschreibt. „Erkenne dich selbst“, als die Aufforderung an den Menschen, sich nicht in Worte und bloße Äußerlichkeiten zu verlieren, sondern die eigene Grundhaltung, die seine Lebensführung, das heißt, sein Tun und Lassen, im Innersten bestimmt, sorgfältig in den Blick zu nehmen. Dr. Matthias Perkams, Theologe und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Jena:

„Im Hintergrund steckt diese Idee der Verinnerlichung des Menschseins. Schon Paulus spricht in seinen Briefen vom inneren Menschen, und entscheidend ist immer, was der innere Mensch macht. Nur der innere Mensch kann letztlich eine Beziehung zu Gott haben oder diese Beziehung verlieren, und deswegen war es attraktiv zu betonen, dass das Wollen oder die Intention besonders wichtig sind. Man kann sagen, Gott kann es wissen, aber vor allen Dingen kann eigentlich nur der Mensch selber sich selbst beurteilen, indem er wirklich seine Motive kennt, insofern ist also dieser Aufruf eine Aufforderung an den Einzelnen, sich selbst beständig zu prüfen.“

Ich möchte jedoch gar nicht weiter über die Schriften des Theologen „Petrus Abaelard“ schreiben. Wer mehr darüber erfahren möchte, siehe: Microsoft Word – 06-7rv-abaelard.rtf (plus.ac.at).

In diesem Artikel geht es mir eigentlich nicht um den theologischen Aspekt des „Sich selbst erkennen“ in Bezug auf Gott und das Gute oder das Böse. Es geht mir mehr um die „innere Erkenntnis“ im Bezug zur derzeitigen Realität, und der derzeitigen Vorgänge, die alle Menschen betreffen. Über die eigene Wahrnehmung und Glaubensätze sowie Sichtweisen und den eigenen Motiven.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen ! (1. Johannes 2,1-6)

Ich bin kein besonders religiöser Mensch. Ich wurde evangelisch erzogen, und bin schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Bei allem Respekt für unsere lokalen Theologen in unseren Gemeinden in ganz Deutschland, die wahrlich gute Arbeit leisten und sich um ihre Gemeinde kümmern, aber für fast alle höheren Kirchenvertreter habe ich wenig Sympathie. Für mich sind Religionen nur Instrumente zur Ideologisierung der Massen und Sie haben in den letzten paar Hundert Jahren genug Elend und Leid über die Menschen gebracht. Ich betrachte mich aber auch nicht als „Atheist“, weil ich schon daran glaube, dass es sowohl das „Gute“ als auch das „Böse“ gibt, und dass es eine höhere Instanz gibt, den Menschen erschaffen hat, und Ihm seinen freien Willen gegeben hat. Und diese höhere Instanz nenne ich „Gott“, genau wie jeder andere gläubige Christ. Ich personifiziere diese Instanz jedoch nicht, und stelle mir keinen Menschen mit weißen Bart oder das Ebenbild Jesus vor. Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch den göttlichen Funken in sich trägt und dadurch ein Teil der großen Menschen Familie ist, auch wenn die meisten Menschen mittlerweile vergessen haben, dass Sie alle Teil des „göttlichen Ganzen“ sind. Ich brauche auch keine Kirche um mich an Gott zu wenden, weil ich intuitiv weiß, dass Gott allgegenwärtig ist, auch wenn mir dies im alltäglichen Leben nicht immer bewusst ist.

Keine Spur von Glaubwürdigkeit

Und gerade im aktuellen Zeitalter des Informationskrieges ist das Zitat aus dem 1. Johannes 2, 1-16 umso wichtiger für mich; „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen„. Ich lebe jetzt sechsundfünfzig Jahre auf diesem schönen Planeten und seit mindestens dreißig Jahren verfolge ich aufmerksam, was der deutschen Bevölkerung so alles vor jeder Wahl von allen Parteien versprochen worden ist, und fast nichts von diesen Versprechen wurde eingehalten. Seit über dreißig Jahren erzählen uns die politischen und wirtschaftlichen Führer, wir müssen den Hunger in der Welt stoppen, und hungern mittlerweile weniger Kinder und Menschen auf der Welt? Nein im Gegenteil, es wurde und wird immer schlimmer. Seit über dreißig Jahren demonstrieren die Menschen für Frieden und was hat sich verändert? Das Budget für die Rüstungs-Industrie weltweit ist auf einem Rekordhoch und die Rüstungsindustrie und die Politik hatte schon vor, und nach 9/11 ein neues Geschäftsmodell für sich entdeckt, den permanenten Krieg gegen den Terror. Egal wo man hinschaut, Gesundheitsvorsorge, Rentenvorsorge, Bau- und Infrastruktur, Lebensstandard (Löhne versus Inflation), Energieversorgung, Krisenmanagement etc. In allen Bereichen ging und geht es in diesem Land (und nicht nur in diesem Land) nur in eine Richtung, und zwar rapide bergab. Aber die Menschen wählen immer noch Parteien aus dem Macht Kartell „Einheitsparteiensystem“ und erwarten selbst nach der katastrophalen Merkel Ära andere Ergebnisse. Das nenne ich absolute Realitätsverweigerung oder „kollektive kognitve Dissonanz“ oder ist es das „Stockholmsyndrom“, ich weiß es nicht.

Aus Erfahrung und Wissen zur Erkenntnis

Entgegen allen Faktenprüfern und bezahlten Internettrollen irgendwelcher Denkfabriken oder Konzernen, stützen sich meine Erkenntnisse vornehmlich auf über dreißig Jahre Erfahrungen und den daraus gewachsenen Erkenntnissen. Deshalb ist es für mich auch so schwierig nachzuvollziehen, warum so viele andere Menschen nicht sehen oder begreifen können, was aktuell passiert und worauf das im Endeffekt hinausläuft. Dabei gibt es doch diese zwei altbewerten Methoden gewisse Motive hinter dem aktuellen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ereignissen und Handlungen zu erkennen.

Die „Matrix“ mehr als nur eine unterhaltsame Fiktion

Ich denke die meisten von Ihnen kennen die „Matrix Triologie“ und nun kam gerade der neuste Film, „Matrix Resurrections“ am 23. Dezember 2021 in die Kinos. Ich konnte mir diesen Film gestern anschauen und einige Dialoge in diesem Film haben eine besondere Aufmerksam bei mir geweckt.

Wer die „Matrix Triologie“ nicht kennt, kann sich hier einen Überblick verschaffen:

Entertainment: Die Geschichte der Matrix | NETZWELT

Versteckt und doch sichtbar für alle (hidden in plain sight)

Für die meisten Menschen dienen Filme der reinen Unterhaltung um sich nach Feierabend ein wenig vom alltäglichen Stress abzulenken und zu entspannen. Diejenigen Menschen, die sich mit der Geschichte Hollywoods, und allgemein mit den Lehren von Mysterien Schulen (Hermetik, Kabbalah) bzw. der Hochgradfreimaurerei beschäftigt haben, wissen, dass diese Kreise es lieben der Öffentlichkeit oder den Eingeweihten, durch versteckte Symbole oder künstlerische Einlagen, Nachrichten mit zu teilen. Spätestens nach Aldois Huxley’s „Brave New World“ (Schöne neue Welt), oder George Orwells „1984“, bin ich von dieser Aussage überzeugt. Warum es für diese beiden Autoren wohl keiner so großer Phantasie bedurfte, solche dystopischen Werke zu schreiben, versteht nur derjenige, der sich mit der Geschichte und dem Umfeld dieser beiden Persönlichkeiten auseinander gesetzt hat. Wie auch immer, zurück zu „Matrix“

„Matrix Resurrections“ irgendwo so in der Mitte des Spielfilm sucht Neo seine Trinity in ihrer Werkstatt auf, wo Sie gerade an einem Motorrad schraubt. Plötzlich taucht der Entwickler (oder Manager) der letzten Matrix (Software Version) auf und unterbricht das zusammentreffen der beiden. Wie und warum, darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen, bitte den Film anschauen. jedenfalls sagt der „Entwickler (Manager) der Matrix;

Fakten sind Euch scheißegal, es geht euch nur um Fiktion.
Die einzige Welt, die Euch interessiert, ist die Welt, die sich in euren Gehirnen abspielt.
Und ihr Menschen glaubt den verrücktesten Scheiß. Wieso? Was bewertet eure Fiktion?
Was macht Sie real? „Gefühle

Sie fragen sich, warum sie Alpträume haben? Sie fragen sich warum ihr Hirn sie so foltert?
Das sind in Wirklichkeit wir, wenn wir Ihren Output maximieren.

Das tolle an Gefühlen ist, sie sind viel einfacher zu kontrollieren als Fakten.

In meiner Matrix hat es sich gezeigt, je schlechter wir euch behandeln, je mehr wir euch manipulieren, desto mehr Energie produziert Ihr. Ich stell seit meiner Übernahme jedes Jahr Produktivitätsrekorde auf, und das beste ist, null Wiederstand. Die Leute bleiben in ihren Potts zufriedener als Schweine in ihrer Scheiße.

Der Schlüssel zu all dem, Sie und Sie, ihr sehnt Euch still nachdem was ihr nicht habt,
und das was Ihr habt, fürchtet ihr zu verlieren. Für 99,9% eurer Art ist das die Definition von Realität.

Sehnsucht und Furcht Baby. Da gibt man jedem was er will.“

Resumee:

Ihr könnt mich gerne alle für einen absoluten Spinner halten, aber für mich klingt das so, als wenn die satanische Elite die Massen wissen lässt, was Sie von den Menschen halten. Sie sagen es den Zuschauern durch die künstlerische Blume und amüsieren sich höchstwahrscheinlich prächtig. Sie sagen uns eiskalt, was ihr Schlüssel zu all dem ist:

ihr sehnt Euch still nachdem was ihr nicht habt, und das was Ihr habt, fürchtet ihr zu verlieren.

Für 99,9% eurer Art ist das die Definition von Realität. Sehnsucht und Furcht, Baby !

Ist das nicht die bittere Realität ?

ja ich weiß, man kann sehr viel in solche künstlichen Phrasen hinein interpretierten. Aber gerade jetzt in der aktuellen Situation in der wir uns befinden, treffen diese Aussagen meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf. Ist es nicht so, dass locker 99 % der Menschen sich fürchten, das zu verlieren, was sie bereits haben? Ich habe mit vielen Menschen in meinem beruflichen und privaten Umfeld über die derzeitigen politischen Maßnahmen gesprochen, und den meisten Menschen wussten intuitiv, dass an der ganzen Sache „COVID19“ und den Lockdown Maßnahmen etwas faul ist, und jeder Logik entbehren. Was war ungefähr (also nur sinngemäß) die Standard Antwort; „ja ich weiß, aber was soll ich den machen, ich habe doch Verpflichtungen, und muss meine Rechnungen bezahlen, und deswegen lass ich mich Impfen. Also Angst, genauer gesagt „Existenzangst“ ist die Triebfeder vieler Menschen, welche Sie dazu treibt ein Versuchsobjekt für eine „experimentelle Gentherapie“ zu sein bzw. zu werden. Wenn Sie im Gegensatz dazu einen Menschen fragen würden, der einen geliebten Menschen durch diese sogenannte Impfung verloren hat, was würde dieser wohl antworten ? Dieser würde Ihnen höchstwahrscheinlich sagen, Sie können sich diesen „experimentellen Scheiß“ irgendwo hin schieben, und zur Hölle fahren. Was will ich damit sagen ?

Warum lernt der Mensch nur durch unmittelbaren Schmerz oder unmittelbares Leid ?

Das ist die große Frage, die mich immer wieder umtreibt. Warum genügt es nicht aus dem Leid und dem Schmerz anderer Menschen zu lernen. Warum muss man erst selbst betroffen sein, bevor man seine Sichtweise ändert oder etwas in seinem Leben ändert. Wenn jemand eine Antwort darauf weiß, kann er mich gerne via Mail kontaktieren.

Ich weiß ja nicht, was Sie als den größten Verlust definieren würden, den ein Mensch erfahren kann. Für mich ist es definitiv der Verlust eines lieb gewonnen Lebewesen, sei es ein Mensch oder ein Tier. Es gibt kein Gut auf dieser Erde, was so einen Verlust auch nur ansatzweise ausgleichen kann. Also scheiß auf den Job, das Haus, den Pool, das geleaste Auto oder den dämlichen Großbildfernseher oder was auch immer. All diese Dinge sind ersetzbar und nicht endgültig. Ein geliebtes Wesen zu verlieren oder seine Gesundheit zu zerstören, dass ist endgültig und nicht rückgängig zu machen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung was es heißt, alle Menschen und Tiere zu verlieren, die einem was bedeuten. Erst meine Mutter (2005), dann meine Frau (2013) und anschließend den ersten Hund (2017) und vor kurzem auch noch meinen zweiten Hund (2021). Und nichts, rein gar nichts auf dieser Welt kann und wird diesen Schmerz lindern, nur die Zeit lässt vergessen (obwohl man nicht vergessen möchte).

Ich kann mich gut in die Menschen hinein füllen, die Verpflichtungen, wie einen Hauskauf eingegangen sind, oder sich verpflichtet fühlen für ihre Familien zu sorgen, um alles dafür tun, dass es der Familie gut geht. Aber andererseits denke ich, Leute wenn ihr nur passiv zuschaut und jetzt alles mit euch machen lasst, dann werdet ihr auf langer Sicht mehr als nur den Job und die materiellen Dinge verlieren. Ich hoffe ich liege falsch, aber danach sieht es leider nicht aus.