Inszenierter Notstand

Die Intensivbettenlüge und Panikmache

Im Rubikon-Exklusivinterview führt der Datenanalyst Tom Lausen aus, dass die Belegung der Intensivstationen nicht auf SARS-CoV-2-Patienten zurückzuführen ist und Steuergelder veruntreut werden.

von Tom LausenFlavio von Witzleben

Glaubt man Medien und Politik, stehen wir gegenwärtig kurz vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Die Intensivstationen laufen wieder voll, Operationen müssen verschoben werden, eine Triage sei wieder ein realistisches Szenario. Dazu passend zeigen die großen Gazetten dieses Landes wieder Bilder von intubierten Menschen, die mit dem Leben ringen. Diese medial-politische Wirklichkeitskonstruktion führt dazu, dass Menschen vermehrt in Panik geraten und staatliche Maßnahmen befürworten, die das Virus angeblich wirksam eindämmen. Die „randvollen Intensivstationen“, die es zu schützen gelte, sind ein wesentliches Instrument des Panikorchesters. Deren Überlastung wegen Covid-19 müsse mit aller Macht verhindert werden. Im Interview mit Rubikon erläutert der Initiator der Website „Intensivstationen.net“, Tom Lausen, dass die Auslastung tatsächlich nicht auf SARS-CoV-2-Erkrankungen zurückzuführen ist. Am 18. Dezember erscheint mit „Die Intensiv-Mafia: Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten“ zudem das nächste Buch der Corona-Aufklärungsoffensive des Rubikon-Verlags, in dessen Klappentext es heißt: „#DIVIGate war nur der Anfang. Das ganze Ausmaß der institutionalisierten Korruption und organisierten Kriminalität im deutschen Gesundheitswesen kommt erst nach und nach ans Licht. Tom Lausen und Walter van Rossum nennen die Akteure hinter den Kulissen und enthüllen schier unglaubliche Fakten. Möge die Aufarbeitung beginnen!“

Im Interview mit Bild-TV antwortete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auf die Frage, wie schlimm es auf einer Skala von eins bis zehn um die Corona-Lage in diesem Land stehe — wobei zehn einer Apokalypse gleiche —, dass wir mindestens bei neun angekommen seien und kurz vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems stünden. Ähnlich äußern sich auch die großen Medien, die eine ständige Drohkulisse aufbauen, wie wir sie bereits aus dem vergangenen Winter kennen.

Die Argumente sind auch dieses Jahr wieder die gleichen, mit dem Unterschied, dass diesen Winter die Ungeimpften für den Anstieg an Corona-Fällen verantwortlich gemacht werden. Im Interview führt Tom Lausen aus, dass es hierfür keinerlei Evidenz gibt. Die Inzidenz unter den Ungeimpften ist einfach deshalb höher, weil diese mehr getestet werden.

Das Narrativ der volllaufenden Intensivstationen entkräftet Lausen im Interview. Überdies legt er dar, mit welchen Tricks die Krankenhäuser einen Intensiv-Engpass auf dem Papier erzeugen und auf diese Weise Milliardenzuschüsse vom Staat erhalten. Für den Abbau der Intensivbetten waren demnach oft monetäre Anreize verantwortlich. Änderungen in der gesetzlichen Zählweise der Intensivbetten trugen ihrerseits dazu bei, dass nun vorschnell von einem Notstand gesprochen wird.

Darüber hinaus präsentiert Lausen im Interview exklusive Auszüge und neue Erkenntnisse aus dem am 18. Dezember 2021 im Rubikon-Verlag erscheinenden Buch „Die Intensivmafia. Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten“.