„Ich bin es so Leid“

Liebe Mitmenschen,

vielleicht bin ich mit 56 Jahren gerade in der sogenannten „Midlife Crisis“, oder vielleicht bin ich auch einfach nur desillusioniert, frustriert und fühle mich hilflos und ratlos in dieser Zeit des gewaltigen Umbruch. Ich stehe jetzt seit 1983 im Arbeitsleben und habe sicherlich schon einiges im Leben erlebt und mitgemacht. Mein erster erlernter Beruf war „Bergmechaniker“ auf der Schachtanlage Friedrich Heinrich in Kamp-Linfort. Während und nach meiner Lehre habe ich insgesamt 8 Jahre Untertage im Kohlenabbau und im Streckenvortrieb gearbeitet und dann den Bergbau 1991 aus eigener Initiative verlassen. Bis 1998 habe ich alle möglichen Jobs durchlaufen wie z.B. Stahlhallen Monteur, Bauhelfer, Sicherheitskraft, LKW Fahrer, KFZ Aufbereiter, Mitarbeiter im Fitness Center, Gitarrenlehrer und Verkäufer für Musikinstrumente. Anschließend habe ich mich beruflich zum Informatikkaufmann weitergebildet und seit 2000 arbeite ich im IT Bereich. Von 2000 bis 2005 habe ich im internationalen IT Umfeld in der Luftverkehrsbranche gearbeitet und kann mittlerweile auf 21 Jahre IT Erfahrung zurückblicken. Ich habe in diesem Zeitraum finanzielle sowie persönlich tragische Höhen und Tiefen erlebt, die mit Sicherheit ihre Spuren hinterlassen haben, aber auch meinen Horizont in vielen Aspekten erweitert haben.

Welche Erkenntnisse und Erfahrungen bleiben nach fast 40 Arbeitsjahren

  1. Traue niemals den Versprechungen deiner Regierung (Die Renten sind sicher)

Ich bin als ehemaliger Bergmann bei der „Bundesknappschaft“ rentenversichert. Diese Rentenversicherung galt in der Öffentlichkeit immer zu den Rentenversicherung, mit sehr guten Leistungen. Die ersten paar Jahre im Berufsleben war der Wortlaut in meinem Rentenbescheid ungefähr „Wenn ich bis 2032“ arbeite, bei einer jährlichen Rentenanpassung von 2% dann könnte ich mit ca. 2300€ Rente rechnen und bei einer 1%igen Rentenanpassung mit 2050€. Aktuell heiß es bei 1% ca, 1870€ und bei 2% ca.2100€. Was natürlich völliger Unsinn ist, weil das Geldsystem in dieser Form keine 10 Jahre mehr besteht, und es wohl auf eine Einheitsrente oder Grundeinkommen hinausläuft. Soviel zum Thema, wer hart arbeitet und als Arbeiter/Angesteller die meiste Zeit seines Arbeitsleben in Lohnsteuerklasse I seinen Beitrag leistet, der hat dann auch Anspruch auf eine gesicherte menschenwürdige Pension.

Während ich nur ungläubig auf meine Rentenbescheide schauen kann, muss ich miterleben, wie irgendwelche unfähigen, fachfremde Menschen in der Politik in Ämter positioniert werden, die nur Schaden in der Wirtschaft und der Sozialpolitik anrichten und sich selbstherrlich ihre Diäten erhöhen, während ein großer Teil der Bevölkerung vor lauter Inflation, Steuern sonstiger Abzocke nicht mehr weiß, wie Sie den Monat über die Runden kommen soll.

Ich habe mir nach 16 Arbeitsjahren mal die Mühe gemacht und den steuerlich abgeführten Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmeranteil meiner Lohnbescheinigungen zusammengerechnet. Ich kam nach 16 Jahren auf eine Summe von 440.000 DM zu dieser Zeit. Mittlerweile habe ich mehr als das doppelte an Arbeitsjahren und in diesem Zeitraum meistens auch mehr verdient wie zu Bergbau Zeiten. Also müssten sich die gesamten Abgaben so ca. auf über einer halben oder dreiviertel Millionen Euro belaufen. Und jetzt kommt mir nicht mit dem Spruch der „Solidaritätsgemeinschaft“. Für ein oder zwei Rentner aufkommen, die selbst ihr ganzen Leben gearbeitet haben, ja gerne, und was ist mit all den Millionen Neubürger, die noch nicht ein Cent in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, aber munter jahrzehntelang Stütze beziehen, weder Bock auf Arbeit noch auf Integration haben, wie wollt Ihr mir das verkaufen ? Und um mich klar auszudrücken, ich bin dafür Menschen in Not aus anderen Ländern zu helfen, aber ich bin nicht dafür Wirtschaftsmigranten zu unterstützen, die nur hierherkommen um das Sozialsystem zu plündern und sich in jeder Hinsicht feindlich und destruktiv verhalten. Aber unsere korrupten Politik-Marionetten nutzen vorsätzlich die Migration als Waffe gegen Deutschland, davon bin ich überzeugt. Also liegt die Ursache bzw. die Schuld wohl eher an der Politik die geradezu zur Migration animiert, anstatt an den Menschen aus armen Ländern.

2. Denke ja nicht du wärst in deinem Job unersetzlich

Wer kennt das nicht, man ist so naiv und denkt, man ist verantwortungsbewusst, weil man selten Krank feiert, obwohl gewisse Kollegen regelmäßig krank sind, und du darfst die Arbeit der Kollegen als Dankeschön noch mit erledigen. Also an dem Punkt bin ich gerade und jetzt reicht es. Ich weiß nicht wie lange ich das schon vor mir herschiebe, mal zum Arzt zu gehen, um die Ursache für gewisse gesundheitlichen Problemen (hoffentlich) herauszufinden. Immer kommt was dazwischen, der Kollege hat gerade Urlaub, ein neues Projekt steht an, und kein anderer kennt die Materie so gut wie ich, und so weiter und so weiter. Ich kann und werde ab jetzt klare Grenzen ziehen, und meine Gesundheit geht vor allem, Punkt. Es dankt Dir keiner, wenn Du mit einem Herzinfarkt auf der Arbeit zusammenbrichst, oder in irgendeiner anderen Form zusammenklappst. Im schlimmsten Fall musst Du Dir anhören, dass du ja selber Schuld bist, und Dich nicht um deine Gesund kümmerst. Aber es ist schwer für jemanden, der vielleicht Verantwortungsbewusstsein mit Naivität verwechselt.

3. In allem was du machst, versuch Schuldenfrei zu bleiben

Fast jeder Mensch hat gewisse Träume und Wünsche die er sich oder seinen Liebsten erfüllen möchte, welche meist auch mit finanziellen Ausgaben verbunden sind. Diese können aber auch sehr schnell zur persönlichen Falle werden, wenn es sich um größere Summen handelt, die man beispielsweise für einen Hauskauf aufwendet. Sollte man nur über ein durchschnittliches Einkommen verfügen und keine besonders großen Rücklagen in Form von Versicherungen oder anderen Anlageformen haben, sollte man berücksichtigen, dass die Rückzahlung solcher Verbindlichkeiten gerne mal ein bis zwei Jahrzehnte dauern kann. Nur wenige Menschen sind in der Lage soweit in die Zukunft zu schauen, um sicher beurteilen zu können, ob die finanzielle und persönlich Situation in ein paar Jahren noch immer stabil ist, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Ich spreche da aus Erfahrung. Die Kurzform lautet: Frau kennen gelernt, ein paar Jahre später geheiratet und noch ein wenig später ein Haus gekauft. Alles lief ein paar Jahre gut, bis meine Frau verstorben ist und ich das Haus verkauft habe (2013). Resultat: Ich zahle heute noch die Vorfälligkeitsentschädigung der damaligen Kredite ab, und dieser Betrag ist so hoch, dass ich keine Rücklagen bilden kann, obwohl ich überdurchschnittlich verdiene. Aber auch das hat bald ein Ende.

Oder wenn du Schulden machst, dann mach es richtig, und schau das du mehrere Millionen von den Banken bekommst, dann machen Sie Dir sogar noch die Tür auf, wenn du mal wieder vorbeischaust, um einen zinsgünstigen Nachschlag zu bekommen. Für „To Big to Fail“, wirst du wahrscheinlich nicht eingestuft, aber vielleicht hast du ja belastendes Material gegen den Bankmanager in der Hand.

4. Geh nicht davon aus, das andere Menschen die Welt so sehen, wie Du

Manchmal neige ich dazu, zu vergessen, dass kein anderer Mensch, die Welt genau mit den selben Augen betrachtet kann, wie sich meine Umwelt für mich darstellt. Das selbe gilt auch manchmal für die eigenen Gefühle und Gedanken. Ich weiß, dass dies eigentlich selbstredend ist, aber es ist halt so. Mein Mitteilungsbedürfnis ist wirklich nicht sehr ausgeprägt, ich muss mich nicht bei jeder Gelegenheit einbringen oder anderen meine Ansichten aufdrängen. Aber manchmal, wenn ich wirklich über ein Thema rede, was mich sehr emotional berührt, dann ertappe ich mich dabei, dass ich eine gewisse Endtäuschung empfinde, wenn ich bemerke, dass mein Gesprächspartner meine Ausführungen anscheinend nicht nachempfinden kann. Ist das ein kindliches Verhalten oder einfach nur menschlich ?

Natürlich ist mir das bewusst, dass wir alle verschieden auf die Welt schauen, aber im tiefsten Innern wünscht, oder sehnt man sich doch nach einer Art Seelenverwandtschaft mit gewissen Menschen. Diese besondere Beziehung hatte ich mit meiner Frau und mit einem sehr guten Freund. Sich auch ohne Worte verstehen, und das Gefühl haben, man fühlt gewisse Dinge gleich. Das ist für mich eins der kostbarsten Dinge oder Momente, die man haben kann.

Jetzt zum eigentlichen Thema „Ich bin Müde Boss“

Vielleicht ein wenig theatralisch, aber genau so empfinde ich die Welt um mich herum.

Ich dachte wirklich immer „ich hab ein dickes Fell“, eine gehörige Portion Mut und Durchsetzungsvermögen, was ich aufgrund meiner Vergangenheit auch wirklich nötig hatte. Ich meine, wer Untertage gearbeitet hat, kennt die groben Umgangsformen, da darf man nicht zimperlich sein. Auch als Fallschirmjäger darfst du kein Weichei sein, sonst springst Du nicht aus der Transall und schaffst nicht mal deine Jägerausbildung. Aber mittlerweile bin ich diesem ganze scheiß System so dermaßen überdrüssig, und damit meine ich die korrupte Fassadendemokratie Politik in Bund und Ländern bis nach Berlin, sowie dieses satanisch babylonische Schuldgeldsystem auf dem alles aufbaut. Ich hab die Schnauze so voll von den ganzen kriminellen Psychopaten in Politik und Wirtschaft und all den Restriktionen, Auflagen und Belehrungen von diesen Papnasen. Dieses perfide System lässt dich einfach nicht aus seinen Klauen, wenn Du erst einmal hier reingeboren bist. Es gibt keinen Fleck auf Erden, der nicht von irgendeiner Entität beansprucht wird, wohin Du Dich zurückziehen könntest um dein eigenes Ding zu machen. Ich will einfach nur irgendwo ein Stück Land, ein Dach über dem Kopf und am besten am Arsch der Welt, wo höchstens alle paar Monate mal ein Hubschrauber vorbeikommt. Ich will mit dem ganzen Scheiß am besten nichts mehr zu tun haben. Das ist was ich mit Sicherheit weiß. Was ich noch nicht weiß, ist, wie ich das in den nächsten paar Jahren realisiert bekomme. Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar ! Aber bitte keine Kommunen Tipps, ich stehe nicht so auf Mate Tee und „Kumbaya My Lord“ singen. Nein ernsthaft Leute, wenn Ihr was wisst, meldet Euch ! Ich muss noch ein Jahr hier durchhalten um meine Dinge zu regeln, danach hält mich nichts mehr in diesem Freiluft Irrenhaus BRD.

Regards

Andrew Connors

andrew.connors@gmx.de