History

Geschichten schreiben ist eine Art , sich das Vergangene vom Hals zu schaffen. (Johann Wolfgang von Goethe)

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“

Helmut Kohl

Ich bin wirklich kein Fan von Helmut Kohl, aber hinter dieser Aussage stehe ich zu 100%.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ich behaupte, auch nur ansatzweise die wahren Hintergründe und Abläufe historischer Ereignisse und ihren Einfluss auf die Gegenwart zu kennen. Dafür ist Geschichte einfach viel zu komplex und vielschichtig. Ich bin auch vorsichtig im Bezug auf pauschale Aussagen wie, „Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben“. Nein, ganz so einfach ist die Sache nicht. Geschichte wird von denen geschrieben, die sie erzählen (ob schriftlich oder mündlich). Ihre Perspektiven, Überzeugungen und Zeitgeist Einflüsse sind dabei immer zu beachten. Ob sie Sieger sind, spielt dabei wohl eher eine geringe Rolle. Ferner bin ich kein Historiker, der sich sein ganzes Leben der Erforschung einer bestimmten Epoche gewidmet hat, und sich dadurch einen Ruf als Experte erarbeitet hat. Trotzdem finde ich es persönlich sehr wichtig, dass man sich als Mensch mit der Vergangenheit seiner Heimat und den Ursprung und der Kultur seiner Vorfahren beschäftigt. Jetzt habe ich aber zwei Worte benutzt, die in der heutigen Zeit, bei gewissen Menschen, für Schnappatmung sorgen (Heimat und Volk). Man muss ja nicht gleich bis zu den Anfängen der menschlichen Zivilisation zurückgehen, aber vielleicht bis in die Zeit des römischen Reiches und alles danach. Jedenfalls finde ich es persönlich sehr spannend und aufschlussreich, wie Ereignisse der Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflussen und zum Teil auch bestimmen.

„Geschichtsrevisionismus“

Wieder so ein Schlagwort was bei vielen Menschen erhöhten Puls auslöst und wieder Assoziationen weckt. Die „meiner Meinung nach“ auch bewusst geweckt werden sollen. Ich brauche nur wieder die einschlägigen Suchmaschinen wie „Google“ oder „DuckDuckGo bemühen und nach folgenden Worten suchen:

Im obersten Ranking befindet sich:

Wikipedia klärt uns auf:

„Als Geschichtsrevisionismus oder Revisionismus bezeichnet man Versuche, ein wissenschaftlich, politisch und gesellschaftlich anerkanntes Geschichtsbild zu revidieren, indem bestimmte historische Ereignisse wesentlich anders als in der gegenwärtigen Geschichtswissenschaft dargestellt, erklärt und/oder gedeutet werden. Der Ausdruck Revisionismus stammt jedoch ursprünglich aus der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie und der Kritik des Staatssozialismus und ist nicht auf Geschichtsdeutung begrenzt. Im englischen Sprachraum bedeutet historical revisionism meist wertfrei eine neue Interpretation historischer Ereignisse auf der Basis neuer empirischer Daten.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichtsrevisionismus

Dies ist für mich ein klassisches Beispiel für die Instrumentalisierung eines gemeinnütziges Projektes !

Das möchte ich gar nicht weiter kommentieren. Ich möchte an dieser Stelle nur anmerken, dass man sich bewusst sein sollte, dass Geschichte natürlich bei verschiedensten Gelegenheiten bewusst oder unbewusst verfälscht worden ist. Die Frage ist nur in welchen Umfang und welche negativen Auswirkungen diese Verfälschung der Geschichte auf die Menschheit hat. Wenn es keine Fakten und Beweise für Geschichtsverfälschungen geben würde, dann gebe es wohl auch keine Vortragsreihen an Universitäten und anderen Lehranstalten über dieses Thema. Beispiel:

Der Staatsstreich des Dareios. Die erfolgreichste Geschichtsfälschung der Antike

Prof. Dr. Alexander Demandt

Abschließend möchte ich nur sagen, dass es zukünftig in der Kategorie „Geschichte“ weitere Beiträge geben wird, die dazu anregen bzw. dazu ermutigen sollen, sich selbst ein Bild von geschichtlichen Ereignissen zu machen. Dazu gehören auch kontroverse Themen, wie die Aufarbeitung des zweiten Weltkrieges. Auch bei diesem Thema kann es nicht sein, dass es unter Androhung von Strafe bis hin zur Inhaftierung nicht erlaubt ist, eine abweichende Meinung oder Zweifel an der herrschenden Darstellung der Geschichte zu haben. Wer nichts zu verbergen hat braucht den Diskurs nicht zu fürchten. Wenn man die Wahrheit nicht fürchten muss, dann braucht man auch kein Gesetz was das Hinterfragen der öffentlichen Darstellung unter Strafe stellt. Es ist eine Schande, wie in diesem Land mit Menschen umgegangen wird, die eine abweichende Meinung vertreten. Sowas nenne ich Fassadendemokratie.